Über uns

Wir sind eine antimilitaristische organisationsübergreifende gewerkschaftliche Basisinitiative aufrecht gebliebener  Kolleg:innen in ver.di, IG Metall und anderen DGB-Organisationen, aus Frust über die Gewerkschaftspolitik bereits Ausgetretener und Aktivist:innen aus weiteren Gruppen der Friedensbewegung.
Unter der Überschrift `SAGT NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden` bauen wir eine (internationale) Plattform auf für die weiteren uns bevorstehenden (auch innergewerkschaftlichen) Auseinandersetzungen im Kampf gegen Militarismus und Krieg. Dazu sind wir im Kontakt mit Kolleg:innen und Genoss:innen in weiteren europäischen Ländern; aktuell insbesondere in Italien, Frankreich, Ötserreich und Großbritannien.
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We are an anti-militarist cross-organisational trade union grassroots initiative of colleagues who have remained in ver.di, IG Metall and other DGB organisations, those who have already left out of frustration with trade union policy and activists from other groups in the peace movement.
Under the heading 'SAY NO! Trade unionists against war, militarism and truce` we are building an (international) platform for the further (also internal trade union) disputes in the struggle against militarism and war. Therefore we are in contact with colleagues and comrades in other European countries, currently especially in Italy, France, Austria and Great Britain.

woher wir kommen

Wir stellen uns ausdrücklich in die Tradition der Kampagne `Wir widersprechen!`, mit der wir uns 2013 dagegen verwahrten, dass der offiziell `Bundesverteidigungsminister` genannte Thomas de Maizière (CDU) bei einem Treffen mit dem damaligen DGB-Vorsitzenden Michael Sommer in dessen Beisein und von ihm unwidersprochen (!) -medienwirksam erklärte: „Die Bundeswehr versteht sich als ein Teil der Friedensbewegung.“ 

Unsere Motivation

Uns eint die Ablehnung eines Denkens in militärischen Kategorien. 

Wir haben nicht vergessen,
was 1914 geschah
:
Die Gewerkschaftsführungen in ganz Europa schickten unter Bruch aller vorherigen Beschlüsse ihre Mitglieder in den Krieg – angeblich `gegen den russischen Despoten-Zaren`, tatsächlich aber für den Profit von Krupp, Thyssen und Co. Konsequenterweise wurde der Burgfrieden erklärt und jede Klassen- und Arbeitskampfauseinandersetzung eingestellt, die Streikunterstützung ausgesetzt.

Wir lehnen jegliche Parteinahme für jeden kriegführenden Staat oder die Bündnisse, die an den Kriegen der Herrschenden beteiligt sind, kategorisch ab.
Unsere Zukunft ist nicht an der Seite der deutschen Regierung oder irgend einer anderen Kriegspartei, sondern an der Seite der Arbeiter:innen, der Kriegsdienstverweiger:innen, Deserteur:innen und der Flüchtlinge aus und in der Ukraine, Russland, Belarus und weltweit!
Arbeiter:innen schießen nicht auf Arbeiter:innen!

Wir verweigern wirtschaftliche und soziale `Opfer`  im Namen der nationalen Ökonomien. 
Wir fordern den Bruch mit dem «sozialen Frieden» der Herrschenden!

WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRIEGE! 
WAFFEN RUNTER – LÖHNE RAUF!

Strategiediskussion

 Mit dem Diskussionspapier »Überlegungen zur weiteren Strategie der Friedensbewegung« aus dem Umfeld des ´Kasseler Friedensratschlags´ liegt seit Anfang Dezember ein ernsthafter Versuch vor, die veränderte gesellschaftliche Lage zu bilanzieren und Konsequenzen zu diskutieren.
Für den 01. Februar ´26 wird von von ´Nie wieder Krieg!´, Trägerin des ´Berliner Appell´, zu einer ´Strategie- und Aktionskonferenz´ eingeladen. Hierzu nehmene AKtivist*innen von ´Sagt NEIN!´ mit dem folgenden Aufsatz ´Verbreiterung braucht Konfliktfähigkeit´ kritisch solidarisch Stellung. Nicht als Gegenpapier oder Störfaktor, sondern als Beitrag für die unseres Erachtens überfälligen politischen Auseinandersetzung. Beide Texte markieren einen Punkt, an dem sich entscheidet, ob die Friedensbewegung ihre vorhandenen Potenziale bündelt – oder ob sie weiter hinter der Dynamik der Militarisierung und aktiven Kriegsvorbereitung zurückbleibt



Antimilitarismus ist ´normativer Kern´ 
gewerkschaftlicher Identität

 

Aus den historischen Kämpfen des 20. Jahrhunderts – Burgfrieden 1914, Niederlage der Revolution 1918/19, antifaschistische Abwehr und Zerschlagung 1933, Neubeginn 1945, Ostermärsche und Friedensbewegung der 80er Jahre – entsteht innerhalb der Gewerkschaften ein normativer Kern, der bis heute als identitätsstiftend gilt.
Er verdichtet sich in Formeln, Traditionen und Programmen: Nie wieder Faschismus –
Nie wieder Krieg, internationale Solidarität statt Feindbildlogik, Abrüstung statt Aufrüstung, demokratische Rechte statt autoritärer Ausnahmezustände.
 


Die Synopse der aktuellen Satzungen und Programme des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften macht deutlich, dass dieser Kern nicht nur historisch erinnert, sondern in zentralen Dokumenten ausdrücklich festgeschrieben ist.  


Die Initiative Sagt NEIN!: ist auf dieser Bais
·        programmatisch legitim,
·        historisch anschlussfähig und
·        politisch notwendig,
wenn Gewerkschaften ihre Rolle als Gegenmacht behalten sollen. 

Von Protest zum Widerstand

"Protest ist, wenn ich sage, das und das passt
mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge,
dass das, was
mir nicht passt, nicht länger geschieht. 
Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge,
dass alle andern auch nicht mehr mitmachen
.“

 (Black Panthers)


Vortrag von Andreas Buderus
beim 250. JourFixe der Gewerkschaftslinken Hamburg.
(Videomitschnitt)

unser Netzwerk

labournet Germany

 LabourNet Germany ist der Treffpunkt der gewerkschaftlichen Linken mit und ohne Job im weitesten Sinne – und hierbei der Ungehorsamen. Wir sind Teil jener weltweiten Labournet-Initiativen, die die positiven Seiten der neuen Technologien für emanzipative Bestrebungen nutzen.


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Informationsstelle Militarisierung

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. arbeitet seit 1996 in einem breiten Spektrum friedenspolitischer Themen mit einem starken Fokus auf Deutschland und seine Rolle in der Welt.


Internationalistisches Bündnis

Internationalistisch, antifaschistisch, (klassen)kämpferisch, ökologisch und revolutionär!

 (...) gegen die Rechtsentwicklung der Regierungen, der bürgerlichen Parteien und Teilen der Gesellschaft in Deutschland, gegen Faschismus und Krieg und für eine gesellschaftliche Alternative.


Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften

 Kämpferische Gewerkschaften:
Nötiger denn je!

Strategiewechsel statt Weiterführung des sozialpartnerschaftlichen Kurses für den „Standort Deutschland“! 

Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di

Ein Netzwerk von kritischen, aktiven Kolleginnen in ver.di, vormals ÖTV.

Wir wollen eine konsequente Gegenwehr gegen die Angriffe der Arbeitgeber und der Regierung.


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Widerständig

  • Es geht um unsere Freiheitsrechte und sozialen Standards
  • Es geht darum, was und wie produziert wird
  • Es geht um die wirtschaftliche und die politische Macht
  • Es geht um gemeinsames Handeln