„Schluss jetzt. Protest, Widerstand, Streik“
eine Resolution der IG Metall Vertrauensleute Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim
Belegschaften wachen auf. Erst Ford Köln, VW, ZF Hannover, snop automotive. Jetzt ruft einer der stärksten IG Metall Vertrauenskörper (Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim) zum Widerstand auf. Gegen sozialen und politischen Kahlschlag und Militarisierungskurs.
Stop the war Meeting London 19./20.06.26
»Frieden ist eine Klassenfrage«
»Eine Antikriegsbewegung ohne eine explizit antiimperialistische und antikoloniale Agenda und ohne eine klare Kritik am Kapitalismus ist undenkbar.« Auf der Konferenz waren alle drei Elemente klar erkennbar.
Wichtige Etappe
Das Auswechseln von Regierungen wird nicht reichen um die imperialistische Kriegsmaschine zu stoppen. Die Triebkräfte (...) liegen in der global durchgesetzten kapitalistischen Produktionsweise im imperialistischen Stadium. Wer diese Ebene ausblendet, läuft Gefahr, die Symptome zu bekämpfen und die Ursachen stehen zu lassen. .
Vom Protest zum Widerstand
- Protest ist, wenn wir sagen, dass uns etwas nicht passt.
- Widerstand beginnt dort, wo wir gemeinsam dafür sorgen, dass das, was uns nicht passt, nicht länger geschieht.
Lasst uns deshalb diese Konferenz als einen weiteren Schritt verstehen:
Was sich gegenwärtig gesellschaftlich formiert, ist kein bloßer Politikwechsel.
Was wir aktuell in Deutschland, Europa und Weltweit beobachten müssen ist ein
autoritär-repressiver, technokratischer Krisenmodus.
Der Versuch, den Zerfall der alten Ordnung nicht konstruktiv und transformativ
zu bearbeiten, sondern die alte Ordnung so lange wie nur möglich noch aufrecht
zu erhalten; koste es, was es wolle und zunehmend kriegerisch.
Vortrag von Andreas Buderus
Friedenskomitee bei Snop Automotive GmbH
Grundsatzerklärung
Aufgabe des Friedenskomitees ist der Kampf um die Köpfe der Kolleginnen und Kollegen – nicht Kriegstüchtigkeit, nicht Rüstungsproduktion, nicht Rassismus erst recht kein Faschismus sind für uns die Perspektive. Unsere Zukunft muss friedlich sein, in einer tatsächlich solidarischen Gesellschaftsordnung, in der die Macht in den Händen der Arbeiter und Lohnabhängigen liegt.
offener Brief an den IGM-Vorstand
Wir können und wollen zu der unentschlossenen bis inkonsequenten Haltung des IG Metallvorstandes und des DGB in der Frage der Umstellung auf Kriegsproduktion und der damit verbundenen Kriegstreiberei der Regierung nicht schweigen. Denn sie geht einher mit der Beseitigung unserer sozialen Errungenschaften, Arbeitsplatzvernichtung und einer zunehmenden Einschränkung unserer demokratischen Grundrechte und Freiheiten.
Rede Ostermarsch Erfurt
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir Werktätigen haben es in der Hand! Egal ob du im Krankenhaus, in der Pflege, im Handwerk, in der Industrie arbeitest oder in der Schule oder an der Uni lehrst oder lernst. (...) 200 IGM Vertrauensleute bei Ford, IG Metaller bei VW, basisgewerkschaftliche Initiativen wie „Sagt nein“ oder „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg“, erklären ihren Willen gegen Aufrüstung und Kriegsgefahr aufzustehen.
Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!
28 IG Metall-Kolleg*innen, Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder aus verschiedenen VW-Werken haben die Initiative ergriffen:
"Wir IGM - Kolleginnen und Kollegen bei VW schauen mit großer Sorge auf die weltweite Aufrüstung und zunehmende Kriege. In Deutschland werden bereits erste Werke zur Umstellung auf Rüstungsproduktion gesucht. (...)
Diese Entwicklung machen wir nicht mit!
Aufrüstung und Kriegswirtschaft sind gegen die Interessen der Kolleginnen und Kollegen und unserer Familien und widersprechen unseren gewerkschaftlichen Zielen. Unterstreichen wir unsere Losung "Kampf um jeden Arbeitsplatz!“ und setzen wir uns aktiv für unser Ziel .Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung´ ein.
Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!
Solidaritätserklärung der ver.di-Betriebsgruppe Münchenklinik
Solidarität mit dem Trambahnfahrer,
der sich gegen Bundeswehrwerbung positioniert hat
Als ver.di-Betriebsgruppe der Münchenklinik erklären wir unsere volle Solidarität mit dem Trambahnfahrer, der sich geweigert hat, eine Trambahn mit Bundeswehrwerbung zu fahren und dafür eine Ermahnung erhalten hat.
Keine Arbeit für den Krieg!
Keine Rüstungsarbeiten in zivilen Betrieben und Dienststellen! Keine Indienstnahme unserer Kolleginnen und Kollegen für den Krieg!
Solange das Recht zur Arbeitsverweigerung ein individuelles Recht ist, gilt: Wer nicht für militärische Zwecke eingespannt werden will, sollte die Abwägungsgründe durchgehen und sich mit Kolleginnen und Kollegen, Betriebs- und Personalräten und Gewerkschaften über eine mögliche Arbeitsverweigerung austauschen. Eine Einschätzung des Risikos einer Arbeitsverweigerung sollte nach rechtlicher Beratung getroffen werden.
Aber Ihr seid nicht allein! Sagt Nein!
Gegen Kriegsdienst und alle Zwangsdienste!
Hey Leute, kurze Ansage von Vater Staat™
Wir brauchen wieder mehr Soldaten. Also Euch.
Uniform statt Unifit – Trend des Jahres. Putin ist böse, sagen wir, also verteidigen wir uns. Wogegen genau? Ach, das erklären wir später. Hauptsache, ihr seid bereit, wenn’s losgeht.
Wir sind jedenfalls die Guten! Da dürft ihr sicher sein.
DGB Jugend gegen Kriegsdienst
"Die DGB-Jugend bleibt antimilitaristisch. Wir setzen uns gegen jede Militarisierung unserer Gesellschaft ein. Unser Handeln steht im Geiste der Friedensbewegung unter dem Motto ´Nie wieder Krieg!´“
IG Metall Jugend gegen Kriegsdienst
"Die IG Metall Jugend bleibt antimilitaristisch. Wir setzen uns gegen jede Militarisierung unserer Gesellschaft ein. Unser Handeln steht im Geiste der Friedensbewegung unter dem Motto ´Nie wieder Krieg!´“
Wir sind aktiv im Netzwerk - international!
Paris
Meeting gegen den Krieg in Paris am 05.10.25
Wir waren dabei und haben uns mit einem Redebeitrag aktiv beteiligt.
Nörvenich
Demonstration gegen das Atomkriegsmanöver StedfastNoon
Wir haben mit dazu aufgerufen, waren dabei und haben uns mit einem Redebeitrag aktiv beteiligt. Die WDR-Lokalzeit Aachen hat am 13.10. berichtet, Ihr findet den Beitrag ab Minute 6.50 bis 9.30.
Osnabrück
Kundgebung anlässlich des Jahrestages des Westfälischen Friedens
Wir haben zusammen mit dem Netzwerk ´Zukunftswerk Osnabrück´ dazu aufgerufen, waren dabei und haben uns mit einem Redebeitrag aktiv beteiligt. Die Neue Osnabrücker Zeitung hat am 25.10. berichtet.
Göttingen
Unvorstellbar – Utopien!
Wir waren bei der Offenen Akademie 2025 dabei und haben uns mit einem Redebeitrag aktiv beteiligt.
Keine Gewöhnung an Krieg
durch Manöver!
RED STORM BRAVO IN HAMBURG
IN UNSEREM ORGANISATIONSBEREICH
"Wir wenden uns gegen jeden Demokratieabbau, auch, wenn er im Namen der so genannten „Kriegstüchtigkeit“ erfolgt - insbesondere gegen die Möglichkeit
zukünftiger Einschränkungen unseres Streikrechts."
Antikriegstag
Der Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland 1957 zum ersten Mal als Antikriegstag begangen.
Hochrüstung ruiniert Sozialstaat und Zukunft
von Ralf Krämer
"Gelingt es nicht, machtvollen Protest auf die Straße und politisch zu mobilisieren und die Hochrüstung zu verhindern, werden alle anderen fortschrittlichen Ziele auch nicht durchzusetzen sein. Dann sähe die Zukunft dieses Landes, Europas und der gesamten Menschheit düster aus."
Weltweit muss die Arbeiterbewegung von den Regierungen verlangen, dass sie mit dem völkermörderischen Staat brechen!
Am 29.06.2025 fand die zweite Dringlichkeitskonferenz gegen den globalen imperialistischen Krieg des Internationalen Arbeiterkomitees gegen Krieg und Ausbeutung, für die Arbeiterinternationale (IAK) statt. Wir dokumentieren den Bericht
Gewerkschaftliche Dokumente zu Krieg,
Frieden, (Ab-) Rüstung
Gewerkschaftliche Dokumente zu Krieg,
Frieden, (Ab-) Rüstung
Unsere Geschichte
Wie ihre Sprache sie verrät...
Geschichte ereignet sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce. Karl Marx
Was der öffentliche Appell des Kriegsministers nach `Kriegstüchtigkeit` mit der blutig ernst gemeinten Vorbereitung auf die Führung von Kriegen und erneuter aktiver deutscher Beteiligung zu tun hat, wie das einzuordnen ist, und warum es wichtig ist, hier präzise hinzuhören und hinzuschauen.
Unsere Kinder nicht für ihren Krieg!
Unsere Kinder haben eine bessere Zukunft verdient!
Was Söder und seine Staatsregierung mit dem geplanten „Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern“ installieren wollen, fordert unseren Widerstand heraus.
Taurus
Postfaktische Debattenkultur
IMI-Standpunkt 2024/006
"Der konkrete Inhalt und die damit verbundene Klärung zentraler Fragen einer seit Monaten intensiv und aufgeregt geführten Debatte werden kaum seriös aufgearbeitet (...)
Politiker*innen von Regierung und Opposition führen letztlich einen Informationskrieg gegeneinander, in dem Fakten und echte Expertise wissentlich ignoriert werden.
So wird auch eine ganz klare Aussage aus dem Gespräch
im Geschrei darüber kaum aufgegriffen:
`Was uns klar sein muss:
Das [die Lieferung der Taurus] wird den Krieg nicht ändern.`
Warum also überhaupt all die Aufregung?
Militarisierung durch Sozialabbau
Der Burgfrieden von heute ist der millionenfache Tod und Mord von Morgen.
Darum gibt es keinen Frieden
mit Regierung und Kapital!
„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“
Es sind aktuell die russischen und ukrainischen, die israelischen und palästinensischen Arbeiter:innen, die im Krieg körperlich verheizt werden.
Es sind aber eben auch die Lohnabhängigen hier in Deutschland, europa- und weltweit, die für die Kriegspolitik ihrer Herrschenden heute schon bezahlen und unter deren wirtschaftlichen Folgen leiden: Wirtschaftskollaps, Arbeitsplatzverlust und flächendeckende Prekarisierung, Pauperisierung und Hungerkatastrophe..
„Ich bin ein deutscher Arbeiter“
Eine persönliche Reminiszenz
von Johannes Schillo
"So haben sich deutsche Arbeiter (...) `allen Gewalten zum Trotz` als das erhalten, was sie als Klasse im Kapitalismus ausmacht und was die jeweiligen Obrigkeiten dann als aktuelle Auftragslage konkretisieren: nationale Ressource zu sein, die die Ökonomie zum Brummen bringt und die Staatsgewalt erst richtig mächtig macht. Bleibt zu hoffen, dass das nächste Mal, wenn das Vaterland zu den Waffen ruft, Arbeiter und ihre Vereine Nein sagen."
Sozialabbau und Aufrüstung
Ampel legt größten Militärhaushalt seit 1945 auf. Zehn Thesen zum Niedergang in Deutschland und zu einer drohenden direkten Beteiligung am Ukraine-Krieg
Von Sevim Dagdelen
jw 05.09.2023, Seite 3
" Während die Beschäftigten in Deutschland vier Prozent an Reallohnverlusten zu erleiden haben – die höchsten Verluste seit Ende des Zweiten Weltkriegs –, explodieren mit 170 Milliarden Euro die Gewinne der Dax-Konzerne."
Aufrüstung um jeden Preis
Die Haushaltsplanung für die Jahre 2024 bis 2027 steht an. Damit ist die Debatte über Sozialkürzungen zugunsten von Rüstungsausgaben eröffnet
von Jürgen Wagner
jw 14.08.2023, Seite 12 / Thema
"(...) Mehr oder minder deutlich plädiert )Pristorius( damit also für drastische Sozialkürzungen zugunsten enormer Erhöhungen des Militärhaushaltes. Die Debatte ist also eröffnet. Es wäre schön, wenn sie von lauten Zwischenrufen der Friedens- und Antikriegsbewegung, der Wohlfahrtsverbände, der Gewerkschaften und allen anderen begleitet werden würde, die sich mit diesem Kurs nicht einverstanden erklären wollen."
Nicht nur an der `sozialen Front` führt die Hochrüstung zu einer Schwächung von gewerkschaftlichen Positionen
Bei der Hochrüstung geht es um mehr als „nur“ um einen Feiertag.
Im Zuge der Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst zitierte der SPIEGEL hohe Beamte aus dem Verteidigungsministerium, die sich
Sorgen machten über zu hohe Tarifabschlüsse, weil dies die „Einsatzbereitschaft der Bundeswehr“ schmälern könnte.
Quelle: Militarisierung und Militarismus (IMI
¡No pasarán!
Die ITF und der Kampf gegen den Faschismus
Der heroische Einsatz von Verkehrsgewerkschaftern, die gegen den Faschismus antraten, verdient es, heute nicht in Vergessenheit zu geraten.
In den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts erlebte der moderne Faschismus seinen Aufstieg, eine Verderbnis bringende Gesinnung, die im 21. Jahrhundert noch lebendig ist wenngleich sie ihr wahres Wesen zu verbergen sucht.
Faschistisch motivierte Einstellungen haben noch immer die Macht, die Beschäftigten zu spalten, rassische und ethnische Auseinandersetzungen zu provozieren, Menschenrechte mit Füßen zu treten – und Kriege zu verursachen. Gewerkschaften in aller Welt müssen angesichts dieser Herausforderungen stets wachsam sein. Dabei können wir uns von der Generation mutiger Verkehrsgewerkschafter inspirieren lassen, die in Spanien allen Widrigkeiten zum Trotz und oft unter Aufopferung ihres Lebens als erste Antifaschisten erklärten: "Sie werden nicht durchkommen!" – "¡No pasarán!"
Quelle: ¡No pasarán! - Die ITF und der Kampf gegen den Faschismus
Friedenserklärung
„Ich verstehe, dass Kriege und Militarismus uns weniger sicher machen und uns nicht schützen.
Ich verstehe, dass Kriege töten, verletzen und dass sie Erwachsene, Kinder und Kleinkinder traumatisieren, die natürliche Umwelt schwer schädigen, Bürgerrechte erodieren, unseren Volkswirtschaften schaden, sowie Ressourcen für lebensbejahende Aktivitäten entziehen.
Ich verpflichte mich dazu, mich für gewaltfreie Bemühungen zu engagieren und diese zu unterstützen, mit dem Ziel alle Kriege und Kriegsvorbereitungen zu beenden und einen nachhaltigen und gerechten Frieden zu schaffen.“
Schiffe blockieren, Bahnverkehr stoppen
Gewerkschaftlicher Internationalismus ist eine potenziell mächtige Waffe gegen den Krieg
Von Anne Engelhardt.
»Was – zum Teufel – hat der Krieg in der Ukraine mit dem Warnstreik zu tun?«
Gewerkschaftliche und friedenspolitische Forderungen beim Metaller-Warnstreik in Hanau
Lehrstück über kleine Unterschiede – Drei Länder, eine Krise, verschiedene Reaktionen
Von Renate Dillmann
auf gewererkschaftsforum.de
Die Berichte zur Lage sehen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich ziemlich gleich aus: Steigende Energiepreise, eine bereits ziemlich heftig „trabende“ Inflation, massive Zunahme der Staatsschulden, sinkende Wechselkurse der Landeswährung. (...)
Ausgetragen wird das auf dem Rücken der Lohnabhängigen, denen die Regierungen deshalb allesamt „schwere Zeiten“ ansagen. Die deutsche Bevölkerung lässt sich das gefallen. In Frankreich wird gestreikt. Im Vereinigten Königreich kommt der Widerstand von der anderen Klasse. Ein Lehrstück über kleine Unterschiede.